Dienstag, 8. August 2017

Mateschitz' "Quo Vadis Veritas" öffnet digitales Postfach für Informanten

Das im Aufbau befindliche Medienprojekt "Quo Vadis Veritas" startete einen anonymen Upload für Informanten. Das Team der in Wien angesiedelten Rechercheplattform wird immer größer.

Wer den Newsletter von "Quo Vadis Veritas" (QVV), Dietrich Mateschitz' jüngstem Medienprojekt mit noch etwas unklarem Profil, abonniert hat, fand kürzlich folgende Einladung der Redaktion: "Missstände gedeihen dort am besten, wo Intransparenz herrscht. Aus diesem Grund hat die Quo Vadis Veritas Redaktions GmbH einen digitalen Briefkasten eingerichtet, der es Informanten ermöglicht, anonym vertrauliche Dokumente oder Informationen zu übermitteln, die für die Öffentlichkeit relevant sein könnten (...)" Auf der Homepage heißt es "ganz besonders interessieren uns Hinweise und Dokumente zu Korruption, Betrug, Geldwäscherei und Machtmissbrauch". Ein Link (qvv.at) führt zur Seite der in der Siebensterngasse im 7. Wiener Gemeindebezirk angesiedelten Redaktion.

Dieser “Anonyme Upload” sei die erste von weiteren, folgenden Möglichkeiten, mit QVV vertraulich und anonym zu kommunizieren, heißt es. "An einer Weiterentwicklung der sicheren Kommunikationssysteme wird gearbeitet."
QVV soll Rechercheplattform sein

Die Arbeit hat das etwa 40-köpfige Team von QVV bereits aufgenommen. Nachrichtenmedium soll es jedoch keines werden. Es werde eine Rechercheplattform, die "möglichst nah an die Wirklichkeit" herankommen soll, sagte Geschäftsführer Niko Alm Anfang Juli. Wir nehmen uns die Zeit heraus, um Dinge möglichst tief zu recherchieren", kündigte der frühere Neos-Politiker an.

An einer ersten Reportage wird seit einiger Zeit gearbeitet. Der Inhalt ist nicht bekannt. Abspielflächen werden die Homepage sein aber auch Servus TV drängt sich natürlich auf. Bekanntestes Fernsehgesicht in Diensten von QVV ist Martin Thür, der - mitsamt dem früheren Chefredakteur Alexander Millecker - von ATV kam. Aus der "Schauplatz"-Redaktion des ORF wechselte Christine Grabner zu QVV, dessen Co-Chef Michael Fleischhacker ist.

Bis zum endgültigen Start von "Quo Vadis Veritas" vermeldet man weiterhin regelmäßig Neuzugänge: Zuletzt stießen Elisabeth Oberndorfer, die zuletzt als freie Journalisten aus San Francisco unter anderem über Technologiethemen schrieb, sowie Stefan Schett, der bisher als freier Journalist und Social Media-Manager tätig war zu QVV. Mit Ralph Janik kam ein Jurist an Bord, und Max Thomasberger soll als "Volkswirt mit ausgeprägter Datenaffinität" - zuletzt bei der Statistik Austria - ökonomische und statistische Analysen verantworten.

[Quelle: Kleine Zeitung]



Quo Vadis Veritas (qvv.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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